Interne / Externe Prozesskontrollen

Konzepte zur Qualitätssicherung empfindlicher molekularer Pathogennachweise müssen sicherstellen, dass negative Resultate ausschließlich durch negative Proben zustande kommen - und nicht durch fehlerhafte Prozesse. Daher sollte eine Prozesskontrolle alle Arbeitsschritte gleich durchlaufen wie die Probe selbst - und das ohne die Nachweisgrenze des Testes zu beeinträchtigen.

 

Cube Dx' Interne Prozesskontrolle (Internal Process Control - IPC) besteht aus einer gefrorenen Lösung von Bakterienzellen. Die IPC wird in der Probe aufgelöst und durchläuft daher die selben Prozesse wie die Probe - von der DNA-Extraktion über die PCR zur Identifikation. Sowohl die qPCR als auch die entsprechende hybcell zeigen bei korrekter Abarbeitung die IPC an, und legen so einen ordnungsgemäßen Ablauf nahe.

 

Cube Dx' Externe Prozesskontrollen (External Process Controls - EPC) sind gefrorene Lösungen quantifizierter und inaktivierter bakterieller oder fungaler Zellen in verschiedenen Konzentrationen. Diese vorbestimmten Konzentrationen von Zielorganismen sind in einzelne Reaktionen abgepackt und sollen helfen, die Leistungsfähigkeit eines molekulardiagnostischen Nachweises von Pathogenen langfristig aufrecht zu erhalten. Der wiederholte Nachweis der EPCs dokumentiert die Leistungsfähigkeit des molekularen Pathogennachweises.

IPC

20 µL gefrorene Lösung von Bakterienzellen

Gemeinsam mit PCR-Box IPC verwenden

 

PCR-Box IPC

12,5 µL Eluat, 70-80Min.

Nachweis von IPC-DNA, gemeinsam mit IPC verwenden

 

EPC S.aureus 1000/10000

20 µL gefrorene Lösung von 1000/10000 Genomen des Staphylococcus aureus

Zur wiederholten Überprüfung von molekulardiagnostischen Pathogennachweisen

 

EPC C.albicans 1000/10000

20 µL gefrorene Lösung von 1000/10000 Genomen des Candida albicans

Zur wiederholten Überprüfung von molekulardiagnostischen Pathogennachweisen